Die Autorin
Ich bin Petra, Schamanin und Mentorin, und verbinde schamanisches Wissen, kultuelles Prägungswissen und Human Design zu einem einfachen und alltagstauglichen Lebensweg, der es Menschen ermöglicht, bewusst, frei und leicht zu leben.

Im schamanischen Verständnis ist der Kosmos ein lebendiges Geflecht von Beziehungen. Alles steht in Wechselwirkung – alle Wesenheiten wie Menschen, Tiere, Pflanzen, Elemente, Ahnen oder Steine. Dieses Netz ist ständig in Bewegung und sucht fortwährend nach Ausgleich.
Wenn wir diese Ordnung stören, etwa durch Trennung, innere Blockaden oder unbewusstes Handeln entsteht ein Ungleichgewicht.
Schamanisch Leben bedeutet, diese Beziehungen wahrzunehmen und aktiv zum Ausgleich beizutragen – in uns selbst und im Umgang mit der Welt.
Ausgleich geschieht dort, wo wir uns als Teil dieses Netzwerks erkennen und unseren Platz darin bewusst einnehmen: mit unseren Gedanken, Gefühlen und unserem Handeln.
Der schamanische Kosmos beinhaltet die alltägliche und die nichtalltägliche Wirklichkeit.
Die alltägliche Wirklichkeit können wir mit unserem Alltagsbewusstsein über unsere Alltagssinne wahrnehmen. Sie ordnet und stabilisiert. Hier handeln und gestalten wir.
Die nichtalltägliche Wirklichkeit ist das energetische Gewebe, das allem Leben zugrunde liegt. Hier wirken Gedanken, Emotionen, Erinnerungen, Ahnenfelder und Seelenimpulse. In der schamanischer Praxis – etwa in der Schamanischen Reise, im Ritual oder mit unseren Hellsinnen – können wir die nichtalltägliche Wirklichkeit wahrnehmen.
Die nichtalltäglichen Wirklichkeit besteht aus drei Ebenen - der unteren, der mittleren und der oberen Welt - die miteinander verwoben sind, sich durchdringen und sich beeinflussen: es gibt keine Trennung.
Die Dreiteilung in untere, mittlere und obere Welt ist kein festes System, sondern ein menschliches Gedankenmodell. Es dient der Orientierung und Sicherheit, besonders am Beginn schamanischer Arbeit.
Die untere Welt: Ort der Wurzeln und Kraft
Die untere Welt in der nichtalltäglichen Wirklichkeit erscheint wie eine irdische Landschaft – mit Flüssen, Bergen, Tälern oder Wüsten. Sie steht für Urkraft, Instinkt und Lebendigkeit. Hier begegnen wir vor allem den Tiergeistwesen oder unserem Krafttier, das uns Schutz, Orientierung und Erdung schenkt.
Diese Ebene stärkt unsere Verbindung zur Erde und zu unserer ursprünglichen Kraftquelle.
Die mittlere Welt: Wirklichkeit in zwei Ebenen
Die mittlere Welt ist der Raum, in dem wir leben - mit einer Besonderheit: sie beinhaltet eine alltägliche und eine nichtalltägliche Wirklichkeit.
Die alltägliche Wirklichkeit umfasst die Ebene, die wir mit unserem Alltagsbewusstsein wahrnehmen können, wie Bäume, Tiere, Felsen, Wolken, Autos, Häuser, etc. Und sie umfasst, wie in der unteren und oberen Welt, eine nichtalltägliche Wirklichkeit. Sie ist die Ebene der Baumgeister und Baumdevas, der Feen, Zwerge, Gnome, Trolle, Faune und vielem mehr.
Wenn wir lernen, die nichtalltägliche Wirklichkeit wieder wahrzunehmen, öffnen sich neue Formen der Begegnung: Wir können mit dem Geist eines Baumes sprechen, den Hüter eines Ortes spüren oder uns mit der Kraft des Windes verbinden.
Die obere Welt – Raum der Klarheit und Inspiration
Die obere Welt wird oft als lichtvoll, grenzenlos, strahlend wahrgenommen. Hier begegnen wir geistigen Lehrerern, Ahnen oder lichtvollen Wesen.
Sie ist nicht „höher“ im Sinne von Wert, sondern hat eine andere Schwingungsebene – ein Raum der Klarheit, Weite und Führung.
Alle drei Welten sind Ausdruck ein und derselben Wirklichkeit: dem schamanischen Kosmos.
Der schamanische Weg ist rhythmisch. Er folgt den natürlichen Rhythmen und Zyklen des Kosmos. Für uns Menschen wird dies durch den Vegetationszyklus der Erde sichtbar. Wir kennen es als Jahreskreis. Unsere Ahnen feierten im Jahreskreis acht Jahreskreisfeste. Sie stehen jeweil für eine Energiequalitäten die ab diesem Zeitraum besonders spürbar ist.
Diese acht Jahreskreisfeste sind keine starren Kalenderdaten, sondern eine spiralige Bewegung. Jede Phase trägt eine besondere Energiequalität, die uns einlädt, in Resonanz mit dem Leben zu gehen.
Im Jahreskreis-Mentoring von hagalis wird dieses Wissen erlebbar: Wir verbinden uns mit diesen Kräften und erkennen ihre Entsprechung in uns selbst. So entsteht Bewusstsein, Ausgleich und Vertrauen in die eigene innere Führung anhand eine konkreten Lebensthemas.
Schamanisch leben bedeutet, das Leben in seiner Ganzheit zu achten – sichtbar und unsichtbar, außen und innen. Es ist keine Technik, es ist bewusstes Sein, das uns lehrt, mit allem in Beziehung zu sein.
In dieser Haltung erkennen wir: Heilung geschieht durch Verbindung, nicht durch Trennung. Wenn wir uns selbst und die Natur mit allen Wesenheiten als Teile eines Ganzen begreifen, entsteht Ausgleich – in uns und um uns herum.
So können wir wohlwollendes Denken, Mitgefühl und Dankbarkeit sowie achtsames Handeln leben. So wird Spiritualität erfahrbar – mitten im Leben.
Der schamanische Kosmos zeigt uns:
Alles Leben ist miteinander verbunden. Wenn wir lernen, diese Verbindung wieder zu spüren und ihr zu vertrauen, finden wir in uns selbst den Ausgleich, den wir so oft im Außen suchen.
Wenn du mehr über die nichtalltägliche Wirklichkeit erfahren möchtest und wie du dich und dein Leben in Ausgleich bringst, dann bist du herzlich eingeladen zu einem
Infogespräch. Du bist schon sicher? Dann hol dir einfach deinen Platz in unserer
schamanischen Jahresausbildung.
Vertiefung
Schamanische Lebenswege - alles ist belebt, beseelt und verbunden
Grob- und feinstoffliche Wirklichkeiten - Was du siehst und was du nicht siehst
Praxiswege
Die Autorin
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